Punktspiel-Showdown zum Beginn der Kieler Woche
Das vorletzte Punktspielwochenende hat es noch einmal in sich. Gleich sechs Heimspiele werden an zwei Tagen auf der Heikendorfer Anlage durchgeführt. Besonders eng könnte es dabei am Samstagnachmittag werden. Ab 14:00 Uhr sind alle sechs Plätze durch drei Erwachsenenpunktspiele belegt. "Ob das wirklich gut geht?" äußerte sich Werner Laszkowski gewohnt kritisch.
Während die zweiten Herren gegen die TG Düsternbrook um den Klassenerhalt in der Bezirksliga kämpfen müssen, steht die erste Herrenmannschaft des Heikendorfer TC praktisch schon als Aufsteiger fest. Für Torben Sörensen steht das vorletzte Punktspiel "streng" unter dem Motto "Punktspiel, gewinnen, grillen und ab zur Kieler Woche!" Wohl nicht ganz uneigennützig haben die Gäste aus Wankendorf der Vorverlegung von Sonntag früh auf Samstagnachmittag vorbildlich unkompliziert zugestimmt.
Die zweite Herrenmannschaft kann dabei fast in Bestbesetzung auflaufen: Neben Hendrik Völker, Matthias und Felix Schmitt sowie Arne Allermann steht ab sofort auch wieder Leistungsträger Jan Sörensen zur Verfügung. Und das ist auch gut so. Denn mit einem Sieg gegen Düsternbrook dürfte dem Klassenerhalt nichts mehr im Weg stehen. Nur auf Sebastian Wunderlich muss ab sofort verzichtet werden. Diesen zieht es (hoffentlich nur vorübergehend) beruflich und privat nach München. Jugend-Kreismeister Malte Petersen wird am Wochenende in der ersten Mannschaft auflaufen.
Nicht minder interessant dürfte auch das dritte am Samstag angesetzte Punktspiel werden. Die Herren 30 stehen im direkten Endspiel gegen TC Klausdorf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga, und das ausgerechnet im Prestigeduell gegen gute Bekannte und alte Weggefährten aus vergangenen Tagen. Das neu formierte Heikendorfer Team hatte bis vor einigen Jahren noch mit der halben Klausdorfer Mannschaft gemeinsam Herren-Punktspiele bei Fortuna Wellsee bestritten. Bei einem Heikendorfer Sieg würde genau das eintreten, womit am Anfang der Saison noch niemand gerechnet hat: die favorisierten Klausdorfer müssten im nächsten Jahr eine Klasse tiefer in der Bezirksliga aufschlagen.
Na, wenn das kein Showdown ist...


